The Edit Guide: 2000s Fashion

Die 2000er – eine Zeit, die so ikonisch war, dass sie noch immer lebt. Filme, die noch heute junge Generationen prägen. It-Girls wie Kate Moss oder Paris Hilton, die zur Personifikation der 2000er wurden.

Die 2000er – eine Zeit, die so ikonisch war, dass sie noch immer lebt. Filme, die noch heute junge Generationen prägen. It-Girls wie Kate Moss oder Paris Hilton, die zur Personifikation der 2000er wurden.

Eine Ära, die sich so nie wieder einfangen lassen wird. Angefangen mit Musik – Beyoncé, Christina Aguilera, Britney Spears, Eminem und Justin Timberlake lieferten den Soundtrack der 2000er. Die Zeit, als Paris Hilton noch die größte Modeikone war – und Kim Kardashian ihre Assistentin.

Bis heute begeistern die Filme der 2000er junge Menschen – Mean Girls, Der Teufel trägt Prada oder Natürlich Blond prägen noch immer den Modegeschmack vieler junger Mädchen. Jetzt sind die 2000er präsenter als zuvor. Die neue Serie „Elle“, eine Verfilmung der Zeit von Elle Woods aus Natürlich Blond, bevor sie nach Harvard ging, ist ein weiteres Zeichen dafür. Mit Reese Witherspoon als Produzentin soll die Serie den ikonischen Elle-Woods-Stil erneut aufleben lassen. Dies zeigt vor allem eines: Die 2000er sind zurück – oder haben sie vielleicht nie aufgehört?

Was waren also die wichtigsten Trends der 2000er? Welche sind zurück und welche sollten wir besser in der Vergangenheit lassen?

  1. Low-Rise-Jeans: Die Hüfthosen sind in den vergangenen Jahren zurückgekommen. Nach und nach fanden sie ihren Weg zurück in die Läden und mittlerweile sind High-Rise-Jeans bei Gen Z längst nicht mehr so dominant wie noch vor einigen Jahren. Doch was für uns low ist, ist für die Modeszene der 2000er gar nichts.
  2. Velour Tracksuits: Jeder kennt sie und fast jeder liebt sie. Die Tracksuits sind ein Must-have für alle, die ihren Stil an die 2000er anpassen. Noch heute gilt Juicy Couture als Synonym für die stylischen Trainingsanzüge, aber auch Newcomer-Brands wie Billion Baby greifen den Trend auf.
  3. Baggy Jeans: Während es 2015 hieß: Je enger, desto besser, ist in den letzten Jahren wieder genau das Gegenteil angesagt. Baggy Jeans feiern ihr Comeback. Doch nicht nur Denim erlebt das Revival – auch weite Anzugshosen können perfekt für Freizeit oder das Büro gestylt werden.
  4. Kleider über Jeans: Ein Trend, der so absurd wirkt und noch heute sehr kontrovers betrachtet wird, prägte die roten Teppiche der 2000er. Vor allem Styles von Miley Cyrus sind bei uns hängengeblieben.
  5. Breite Gürtel: Feine, schmale Gürtel sind von gestern. Heute sind die breiten Statement-Gürtel wieder in.
  6. Buffalos: Jahrelang waren sie verschwunden, mittlerweile sind sie wieder da. Seit 2016 gehört die Schuhmarke zur Deichmann-Gruppe und ist auch wieder fest im Sortiment. Ob klobige Sneaker oder auffällige High-Heels – Buffalo bietet weiterhin die markanten Designs, für die die Marke bekannt ist.
  7. Dünne Schals: Die 2000er haben es vorgemacht, wir machen es nach. Wozu den Hals warm halten, wenn die hauchdünnen Schals doch so stylisch aussehen.
  8. Zu viel Blush: Früher war es der Stil, heute gibt es sogar einen Begriff dafür: Die 2000er waren der Inbegriff von „Blush Blindness“.
  9. Bunter Lidschatten: Nach dem Ende der Clean-Girl-Ära findet auch der bunte Lidschatten zurück zu uns. Ob nostalgisch mit einem knalligen Blau, mit Pink oder gleich dem ganzen Regenbogen, die Angst vor knalligen Farben auf unseren Augen haben wir erneut hinter uns gelassen.
  10. Große Sonnenbrillen: Diesen Sommer feiern große Sonnenbrillen ihr Comeback. Das Motto: Je größer, desto besser.

Die 2000er sind momentan wieder präsenter denn je. Einen großen Anteil daran hat Social Media und unsere Romantisierung der 2000er Jahre. Zum aktuellen Revival hat auch Addison Rae beigetragen, die seit dem Start ihrer Musikkarriere immer wieder mit einer Ästhetik assoziiert wird, die an Britney Spears erinnert. Auch Influencerin Iris Owen, die sich selbst als „UK’s biggest Juicy Couture collector“ bezeichnet, greift die Ästhetik der 2000er auf. Genauso wie That Doll Mo: Mit ihren pinken Outfits, die an Filmfiguren wie Elle Woods oder Regina George erinnern, und ihrer „Men-Hater-Attitude“ bringt sie den Stil der 2000er mit dem feministischen Mindset des 21. Jahrhunderts zusammen.